G-WURf


Gawein

Der Kleinste und der Feinste .... einfach nur ein Goldstück , interessiert , aber kein Draufgänger,  trotzdem mutig,  ist er doch der Neffe von ARTUS. Er wird Julia und Bernhard viel Freude machen.


Gadi 

hat ein großes Herz, das er gerne teilen möchte. Verschmust und verspielt, kann er schon mal ein wenig aufdrehen. Aber in seinem großen Garten bei Cornelia und Peter hat er dazu genügend Möglichkeiten. 


Griffin 

zu erst ganz unscheinbar, verschmust und lieb und dann kommt der Sportsgeist an den Tag. Manchmal geht's nicht wild genug. Griffin hält Josie und Justin fit, Pausen nur wenn's sein muss.


Gwyn

ein kleiner Charmeur, wickelt er doch alle um den Finger, inklusive seinen großen Bruder Fjonn. Der Sonnenschein,  der Nicole und Michael immer zum Schmunzeln bringt.


Gina 

die Große,  Souveräne. Verspielt, verschmust und unerschrocken. Das passt gut, wenn man in Bremen an der Weser läuft und von allen bewundert wird. Anke und Hartwig sind die stolzen Leinenführer.


Ganeli Pulla

die kleine Wilde immer in Aktion....da wackelt Finnland, wenn Pulla durch die Wälder fegt. Ein großer Spaß für Salla und ihre Familie. 


Grace

nimmt es locker mit Mutti Audrey und Tante Lucy gleichzeitig auf und von ihrem Onkel Artus lernt sie die wichtigen Dinge, wie zum Beispiel Bären erlegen und ausnehmen...und wenn es ihr zu viel wird, geht sie einfach in ihr Bettchen zum Schlafen. Grace bleibt bei uns und sie passt hier wunderbar zum Team. 


Wurfabnahme 16. April 2026

Am 16. April war dann die Wurfabnahme. Diesmal kam Lisette aus der Schweiz – na ja, eigentlich aus der Heide, denn sie war gerade hier oben im Urlaub. Lisette hat einen ganz besonderen Bezug zu meinem Wurf. Sie ist quasi die Hebamme von Papa Bodil gewesen. Aber nicht nur das: Bodils Schwester ist Lisettes kleine Alva.

Und das ist noch nicht alles. Die wunderbare Wurzel, die Stammhündin von Chrisgarten, ist die Urgroßmutter meiner G-linge. Und so ist es nun offiziell – Lisette und ich sind jetzt quasi verwandt.

Ich hatte mich schon riesig auf diesen Tag gefreut und versucht, alles so gut wie möglich vorzubereiten: Papierkram erledigen, Kuchen backen, Süßigkeiten und Getränke bereitstellen, die Bank fürs Foto herrichten …

Das Besondere war, dass Salla mit ihrem Mann aus Finnland schon einen Tag vorher angereist war, weil sie dann am Freitag gemeinsam mit der kleinen Pulla nach Finnland zurückfliegen wollte. Salla ist eine langjährige Freundin von Lisette und so war die Freude über das Wiedersehen natürlich groß.

So waren wir schließlich zu viert bei der Welpenabnahme.

Nach einer herzlichen Begrüßung sind wir dann ziemlich schnell zur Tat geschritten. Gleich kam der erste Welpe – Gawein. Ich wollte der Reihe nach vorgehen und das ist uns auch fast gelungen.

Lisette ist ein echter Profi und konnte die Welpen ziemlich schnell und dennoch sehr genau sichten, ausmessen und einschätzen. Natürlich kannte sie die Kleinen schon ziemlich gut von den gefühlt 100.000 Videos, die ich gemacht und in die WhatsApp-Gruppe gestellt hatte.

Wir hatten jede Menge Spaß und Freude mit den kleinen Zwergen, die sich hervorragend benommen hatten. Salla hatte zuvor noch nie eine Sichtung miterlebt, weil es in Finnland wohl nicht üblich ist, die Welpen auf diese Weise zu begutachten. So war es für sie sehr informativ und Lisette konnte viele ihrer Fragen beantworten und eine Menge Input geben.

 

Das Fotografieren der Welpen entwickelte sich dann zu einem Vier-Mann-Action-Set – aber mit Erfolg. Besonders das Bankbild brachte uns ordentlich in Bewegung. Dank eines guten Drehbuchs und eines noch besseren Regisseurs und Kameramann/frau in einem – klappte es dann doch recht zügig, bevor sich alle sieben Welpen in alle Himmelsrichtungen auf und davon machten.

Die Arbeit war getan und der gemütliche Teil begann – leider viel zu kurz. Ich hätte mich gerne noch eine ganze Weile länger aufgehalten. Es war ein Vergnügen und ein so fröhlicher Tag, dass mir jetzt noch warm ums Herz wird, wenn ich die Bilder sehe und mich daran erinnere.

Neben den ganzen Sichtungsutensilien, die Lisette mitgebracht hatte, hatte sie auch kleine Papiertüten mit Geschenken für die neuen Hundebesitzer dabei – und natürlich auch für mich. Irgendwie hatte ich damit gerechnet, aber was alles darin war, hat mich dann doch sehr berührt.

Nicht nur Leckerlis und Spielzeug für die Hundekinder, sondern auch Süßigkeiten für die Menschen und vor allem eine besondere Karte mit allen Familienmitgliedern – wunderschön arrangiert und mit herzlichen Worten versehen – sowie noch ein paar Beutel Beruhigungstee für die aufregende Zeit als neue Welpeneltern. Vielen Dank, liebe Lisette.

Ich glaube, in der Aufregung über den neuen Familienzuwachs ist das vielleicht bei manchen etwas untergegangen, aber es hat sicherlich jeden berührt, wie viel Herzblut du mit eingebracht hast.

Ein wunderschöner Tag ging zu Ende und der Raum war noch lange erfüllt von Lachen, Freude und der Liebe zu den Hunden.


Hier eine kleine Zusammenfassung über die wunderbare Welpenzeit:

Nach einer aufregenden Geburt hatten wir erst einmal 14 total entspannte Tage. Die Kleinen wurden von Audrey einfach wunderbar versorgt und ich musste mich um fast nichts kümmern. Audrey war unwahrscheinlich bemüht und pflichtbewusst. Vom Kaiserschnitt hat man gar nichts mehr mitbekommen. Die Wunde verheilte völlig problemlos und Milch gab es auch genügend. Ich war voller Liebe und Bewunderung für meine wunderbare Audrey.

Dann wurde es langsam lebendiger: Die Äuglein gingen auf und ziemlich schnell wurde auch schon aus der Wurfkiste geradelt. Da wurde es Zeit für einen Umzug. Ich hatte extra das Gästezimmer leer geräumt und nun kamen die Kiste, ein paar Bettchen und einige Kleinigkeiten zum Spielen und Wohlfühlen hinein. Das wurde auch ziemlich schnell in Anspruch genommen.

Es ist eine so wunderbare und lustige Zeit, diese kleinen Geschöpfe zu beobachten und ihnen beim Wachsen zuzusehen. Wie schnell doch jeder seinen eigenen Charakter und seine Vorlieben entwickelt! Es ist für mich immer wieder eine faszinierende Zeit und ich versuche, mir dafür ganz viel Zeit zu nehmen.

Ab der 6. Woche konnten wir dann auch endlich in den Außenauslauf, denn es war ja erst Anfang April und noch ziemlich frisch. Für eine kurze Weile, zwei- bis dreimal am Tag, ging es aber gut. Nach anfänglichem Zögern wurde dann ziemlich schnell und lautstark der Drang nach draußen geäußert.

Hier konnte ich einmal mehr beobachten, wie sich jeder entwickelt und welcher Welpe zu welchen Menschen passen könnte. Ende der 6. Woche war es dann tatsächlich so weit, dass jeder wusste, welcher Welpe zu ihm kommen würde.

Es kam viel Besuch. Auch meine Freunde aus den anderen Würfen kamen vorbei, um zu schauen. Sogar hoher Besuch vom VRK war da: Gabi, die erste Vorsitzende, kam spontan mit ihrem Mann vorbei und nahm ein kurzes Welpenbad.

Ab der 8. Woche wird es erfahrungsgemäß immer etwas turbulenter und man wundert sich jedes Mal aufs Neue, wie schnell das geht – dass aus diesen kleinen Würmern so aktive, selbstbewusste Wesen werden, die die Welt erkunden möchten und nicht mehr nur ihre Runden auf 30 Quadratmetern Auslauf drehen wollen.

 


Impressionen 5-8 woche


Impressionen 1-4 woche


18 Februar 2026

18.Februar 2026, nach einer anstrengenden Nacht , sind wir am Morgen des 18. 02. in die Klinik gefahren, die Wehen waren zu schwach und ich machte mir große Sorgem. Mit einem komplikationslosen Kaiserschnitt kam dann unsere 7 G-linge zur Welt. 4 Jungen und 3 Mädchen. Wir sind dankbar und überglücklich.

Audrey macht wieder einen grosartigen Job ohne wenn und aber, sie ist meine Heldin.  


Am 15./16. Dezember 2025 haben Bodil und Audrey sich verpaart. Wir freuen uns auf einen Wurf im Februar 2026.